13 Monate, so heißt ein Büchlein

Von Erich Kästner darin schreibt er zum Monat Januar:

„Es heißt die Tage würden wieder länger.

Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.“

So ist es wohl mit vielen Lebenszeiten,

sie wandeln sich nach ihrem Maß und manchmal ist uns das nicht klar.

Dann sehnen wir herbei, dass etwas schneller ginge

Oder ein Augenblick verweile, denn er sei so schön.

Dabei ist's doch dies steter Wandel,

der Wellenschlag von Werden und Vergehen,

der unser Leben prägt und ausmacht.

Wir wissen es und können’s trotzdem nicht verstehn.

Die Kinder leben noch nach ihren Zeiten und hätt‘ ich einen Wunsch,

dann würd hier stehen:

Ich wünsche, dass sie nach Gezeiten leben können,

so wie das Leben für sie vorgesehen.

Und dass wir mehr von ihnen lernten,

sie können uns die Augen öffnen,

wollen wir nur sehn.

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